Immobilieninvestition in Berlin

Mietendeckel, Enteignung und Vorkaufsrecht: so lautet der mediale Dreiklang der Berliner Wohnungspolitik. Lahmende Bauantrags- und damit nachfolgend Fertigstellungszahlen werden nur „unter der Hand“ verbreitet.

Jetzt möchte der skandinavische Investor Heimstaden ein Portfolio kaufen.

Die Politik mischt sich ein: „Genervt ist Oltmann vom skandinavischen Immobilien-Investor Heimstaden, weil dieser sich in Verhandlungen mit Bezirk und Senat einfach nicht auf sozialverträgliche Kriterien verpflichten will.“

„Kommt es zu keiner einvernehmlichen und akzeptablen Abwendungsvereinbarung, müssten die Bezirke zugunsten öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften vorkaufen – oder die Häuser gehen an Heimstaden.“

Neben der Tatsache, dass Berlin selbst keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung hat, werden auch die Wohnungsbaugesellschaften vom Mietendeckel getroffen. Die sowieso schon eingeengten finanziellen Spielräume wurden nochmals knapper gemacht. Politisch entschiedene Portfolioerweiterungen machen eine sinnvolle strategische Unternehmensführung unmöglich.

https://taz.de/Berliner-wehren-sich-gegen-Heimstaden/!5725082/

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.