Frachtraten und Ukrainekrieg

Die Frage nach dem Export von Weizen aus Russland und der Ukraine gerade auch in afrikanische Staaten wurde in den letzten Wochen immer wieder gestellt. Russland kündigte bereits an, sämtliche Exporte stoppen zu wollen.

https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/russland-will-getreideexporte-komplett-unterbrechen-591336

Gleichzeitig fehlte es schon vor dem Krieg an Dünger, der zum Teil aus Gas gefertigt wird und auch in wesentlichen Teilen aus Russland und der Ukraine stammt.

https://www.agrarheute.com/markt/duengemittel/duengerpreise-duengerkrise-europas-bauern-schlimmsten-dran-589731

Während Europa diese Faktoren selber auffangen kann, ja selbst noch (anscheinend problematische) Flächenstillegungen weiter voran treibt,

https://www.bayerischerbauernverband.de/themen/politik-foerderung/bewirtschaftung-statt-flaechenstilllegungen-noetig-um-knappheit-zu

kommen auf die ärmeren Länder der Welt erheblich größere Probleme zu. Selbst wenn Transportkapazitäten verfügbar wären, werden diese im Zuge der internationalen Logistikkrise und des Ukrainekrieges aus ganz unterschiedlichen Gründen auch noch erheblich teurer.

„The war in Ukraine will put further pressure on grain-importing countries in Africa and Asia as a reduced number of vessels for delivering cargoes drives up shipping rates.“

https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-04-19/rising-freight-rates-put-heavy-burden-on-grain-importing-nations

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