Handelsimmobilien in der Innenstadt und das BMWi

Bereits in 2015 war sich im BMWi klar, dass es in den Innenstädten zu drastischen Veränderungen kommen würde.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/C-D/dialogplattform-einzelhandel-staedte-und-konzepte-des-handels.pdf?__blob=publicationFile&v=9

Als Treiber hatte man demografischen Wandel, Digitalisierung und Veränderungen im Verbraucherverhalten identifiziert, wobei alle drei Faktoren ja noch interdependent wirken.

Wie ein Schock kam dann die Insolvenz der Karstadt Kaufhof Kette dazu, die mit Schließung vieler Häuser im Laufe des Jahres einher ging. Das rief die üblichen Verdächtigen auf den Plan, die mit wenig Kompetenz aber maximaler medialer Amplifizierung untaugliche Ideen in die Gehörgänge verzweifelter Lokalpolitiker blasen durften (Stichwort Sozialkaufhäuser). Das sind im Übrigen dieselben, die die Zufahrt in die Städte möglichst unattraktiv machen wollen und die Menschen in Coronazeiten dem ÖPNV die Anreise anvertrauen wollen, während sich in den Geschäften auf 20qm / Kunde die Menschen zu schnell anstecken. In einer ebenfalls breit angelegten Medienkampagne kündigte das BMWi an, einen Arbeitskreis zur Lösung der Probleme zu bilden.

Wenn der fertig getagt und das Arbeitspapier bis zum letzten Komma ausdiskutiert ist, wird es nichts mehr retten geben.

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