Subventionen und der Kobra-Effekt

Subventionen werden von Finanzwissenschaftlern zurecht oft auch als negative Steuern bezeichnet. Sie bilden auf der Seite der Unternehmen das Pendant zu sozialstaatlichen Transfers.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/oeko-subventionen-der-gruene-weg-in-die-staatswirtschaft-a-00000000-0002-0001-0000-000174691239

Der Streit, ob Transfers helfen, die gewünschten Effekte zu erzielen, ist so alt wie die Frage selbst. Unbestritten dürfte die Tatsache sein, dass Transfers Lenkungswirkung haben. Natürlich möchte man sofort ausrufen, dazu sind sie ja eingeführt worden. Aber ebenso richtig ist, dass die Transfers auch unerwünschte Wirkungen haben können. Diese können sowohl die intendierte als auch kontraproduktive Wirkung haben.

Bei vielen Subventionen kommt der Kobra Effekt zum Tragen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kobra-Effekt

Der Kobra-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Maßnahmen, die getroffen werden, um ein bestimmtes Problem zu lösen, dieses auch verschärfen können. Umgangssprachlich wird auch von Verschlimmbessern gesprochen, womit das unbeabsichtigte Verschlimmern einer Ausgangssituation durch einen Versuch der Verbesserung gemeint ist.

Behalten Sie den Kobra- Effekt im Geiste, wenn Sie den Spiegel- oder andere Artikel zu Umweltsubventionen lesen.

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