Krankenhausfinanzierung und Corona

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Als Reaktion auf die Ankündigung der Krankenhausgesellschaft, im zweiten Quartal keine Löhne mehr zahlen zu können, erschien dieses Interview. Die Kritik an der Krankenhausfinanzierung klingt deutlich durch.

„Als Studenten haben wir immer über Zahnärzte gesagt: Lerne zu klagen, ohne zu leiden.“

Als Begründung wird angeführt:

„Der erste Rettungsschirm sah vor, dass Krankenhäuser für jedes im Vergleich zu 2019 zusätzlich leere Bett pro Tag 560 Euro bekommen. Im Schnitt hatten die Krankenhäuser dadurch höhere Erlöse als 2019.
Und den Steuerzahler hat das zwischen März und September rund neun Milliarden Euro gekostet. Eingeplant war ein Bruchteil. Ganz klar: Das kann nicht ewig so weitergehen!“

Liest man nicht mal ganz zwischen den Zeilen, so wird ebenfalls Erstaunliches offenbar.

„Wir haben zu viele Krankenhausbetten für den tatsächlichen Bedarf. Es standen noch nie so viele Betten leer wie zurzeit. Es ist ein Ammenmärchen, dass normale Betten für Corona-Patienten frei gehalten werden müssen.“

Meine Prognose lautet, dass es diese und andere Widersprüchlichkeiten der Pandemie sein werden, die das Urteil über die Krisenpolitik der Regierung fällen werden. Derzeit sehe ich allerdings keinen Politikbereich, der durch Stringenz und eine Strategie geprägt ist.

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