Weiterer Stellenabbau bei Lufthansa

Kaum ein Unternehmen hat so viel Staatshilfe in der Krise erhalten, wie die Lufthansa.


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/lufthansa-779.html


„Die vom Staat gerettete Fluggesellschaft hat in den letzten Monaten den Sparkurs verschärft und den Stellenabbau beschleunigt. Bis zum Jahresende wird gut jede fünfte Stelle gestrichen sein, bestätigte die Airline am Wochenende.“

„Trotzdem bleiben wegen des Lockdowns in vielen Ländern zahlreiche Jets am Boden. Das stark reduzierte Flugangebot zwingt die Lufthansa zum Sparen. Im nächsten Jahr sollen in Deutschland weitere 10.000 Stellen abgebaut werden, hieß es am Wochenende.“


Für die Hilfen an die Lufthansa gab es mehrere Gründe, einer davon war der Erhalt der Arbeitsplätze. Das hat nicht gut funktioniert, um es milde auszudrücken.
Wer allerdings die Luftfahrtbranche schon etwas länger beobachtet hat, weiß, daß die Lufthansa im beinharten Wettbewerb schon länger unterschiedlichste Maßnahmen getroffen hat, um Kosten zu senken (zuletzt auch die „kostenlosen“ Mahlzeiten). Während vor Corona Personalmaßnahmen im jetzt angekündigten Maß völlig undenkbar waren, lassen sie sich jetzt gut durchsetzen und Staatshilfen gibt es oben drauf.


Da es Lufthansa wie vielen anderen geht, 5.6 Mrd. € Verlust, werden auch die Steuerzahlungen von den Konzernen auf Sicht ausbleiben, bis die Verlustvorträge wieder ausgeglichen sind. Das wird insbesondere für viele Städte und gemeinden eine Herausforderung, die öffentlich gar nicht diskutiert wird.

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