Apothekenpreise werden gewürfelt

Wie erfolgt eigentlich eine staatliche Preisfindung, wenn es keinen Wettbewerb gibt. Und nach welchen kostenfaktoren und welchen Zuschlagsätzen wird eigentlich kalkuliert? Wer kann welche Kosten auf ein Produkt umlegen, dass durch den Staat kompensiert wird?

Es gibt buchstäblich hunderte Bereiche, in denen staatliche Preissetzung eine Rolle spielt. Das Gesundheitswesen ist allerdings wohl der größte und relevanteste Bereich.

Für Ärger sorgt jetzt die Tarifierung bei den Apothekern:

„Mit der angekündigten Honorar-Absenkung für die Erzeugung digitaler Covid-19-Impfnachweise hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für Ärger bei den Apothekern gesorgt. Eine entsprechende Verordnung liegt noch nicht vor. In einer Antwort auf eine Frage des FDP-Politikers Andrew Ullmann liefert Spahns Ministerium jetzt immerhin eine Begründung: Mit dem höheren Honorar habe man nur einen »Anreiz für die rasche Teilnahme« schaffen wollen.“

Das bedeutet nichts anderes, als dass es keinerlei betriebswirtschaftlichen Anhaltspunkte bei der Bemessung der Vergütung gegeben hat.

Mit einem wirtschaftlichen Umgang mit Haushaltsmitteln hat das wenig zu tun.

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/bmg-wollte-mit-18-euro-honorar-nur-einen-anreiz-schaffen-126429/

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