Der Export bricht Corona bedingt um 9,3% ein

Da wurde noch vor kurzem Peter Altmaier von Talkshow zu Diskussionsrunde herum gereicht, der dort dann zunächst die frohe Botschaft verkündete, dass kein Arbeitsplatz verloren gehen würde. Nun, nachdem diese Ankündigung definitiv nicht mehr haltbar ist, wurde schnell auf eine neue frohe Botschaft umgeschwenkt. Das produzierende Gewerbe sei erstaunlich robust in der Krise. Daher gebe es reichlich Anlass für Optimismus und ein verstärktes Wirtschaftswachstum. „Die deutschen Warenausfuhren brachen im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent ein, berichtet das Statistische Bundesamt. Schuld ist vor allem der Beginn der Pandemie im März.“ https://www.spiegel.de/…/staerkster-exporteinbruch-seit…Demnach müsste die von Altmaier gefeierte Stabilität im produzierenden Gewerbe durch die Inlandsnachfrage generiert worden sein. Da das Konsumklima derzeit eher negativ ist, bleibt die Schlussfolgerung, dass es im Wesentlichen vor der Krise angestoßene Aufträge sind, die dieses Geschehen prägten. Bei einbrechendem Steueraufkommen und Rekordverschuldung engt sich auch der fiskalische Spielraum erheblich ein. Eine seriöse Wirtschaftspolitik, die den Namen verdient, ist nicht erkennbar.

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