Landwirtschaft – Viehzucht in der Krise

Die Veränderungen in der Landwirtschaft werden kaum wahr genommen. Das Essen kommt ja aus dem Supermarkt.

Da ich auf dem Dorf groß geworden bin, habe ich die Entwicklung z.B. der notwendigen Betriebsgröße und die Automatisierung im Stall live miterlebt. Als Nebenerwerbslandwirt lohnte es damals noch, mit 20 Hektar und ein paar Tieren Landwirtschaft zu betreiben. Die Betriebsgrößen wurden dann nach und nach größer. Dabei waren unterschiedliche Gründe ausschlaggebend. U.a. spielte die Wiedervereinigung eine Rolle. Die Zusammenfassung kleiner Betrieb zu LPP führte z.B. zu größeren zusammenhängenden Flächen, die wirtschaftlich effektiver bearbeiten ließen. Die zunehmende Aufspaltung von Flächen im Westen z.B. durch Erbschaften führte dort zum Gegenteil. Mittlerweile hat sich die Situation geändert.

Kleinere Betriebe waren aber auch immer ein Anker für artgerechte Haltung. Die zunehmende Discounterisierung des Handels und die Verdrängung kleinerer Schlachtbetriebe / Schlachtereien führt schon länger bei den Produzenten zu einem Kostendruck, der seinerseits jetzt immer mehr Produzenten zum Aufgeben zwingt bzw. bringt.

Die politische Stigmatisierung der Landwirtschaft durch insbesondere die Grünen, deren inhaltliche Basis von Menschen aus der Stadt gestaltet werden, hilft den Landwirten dabei, diese Entewscheidung zu treffen.

https://lnkd.in/gC-E5ck

Keine gute Entwicklung. Und sie wird das Gegenteil von dem erreichen, was eigentlich Ziel sein sollte.

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