Sport und Politik

Sport und Politik – zwei Dinge, die eigentlich nicht zusammen gehören und doch seit den Spielen in Olympia im alten Griechenland doch immer wieder miteinander verquickt werden. Wer noch in der Bonner Republik sozialisiert wurde, erinnert sich an die breiten Diskussionen um den Olympiaboykott Moskau 1980. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Afghanistan, die sowjetische Invasion dort war Auslöser für den Boykott, ist man fassungslos über die damalige Entscheidungen.

Jetzt schleicht sich die Politik bzw. die Wokeness in den Fußball. Nach 2006 sind einige auf den Trichter gekommen, dass deutsche Fahnen und Zusammengehörigkeitsgefühl des Sommermärchens wohl nicht gut sind. Die weiteren Entwicklungen sind bekannt. 2014 wurde ein kleines Liedchen am Brandenburger Tor (.. und die Argentinier gehen so…) skandalisiert. Dass mittlerweile nur noch die „Mannschaft“ auftritt, als „Pendant“ zur Squadra Azzura, Les Bleus oder die Nati, geschenkt. Während einerseits die Kommerzialisierung gerade der Nationalmannschaft auf 100 gedreht wurde, versucht man mit Wokeness gesellschaftlichen Boden gut zu machen.

Und jetzt verliert man zu Hause gegen Nord Mazedonien 1:2. Die Mannschaft repräsentiert den Zustand des Landes ganz gut.

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