Subventionen und Zweckverfehlung

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Hätte man die Auszahlungen der Coronahilfen vernünftig organisiert und ein wenig ökonomischen Sachverstand investiert, hätte man solche Überschriften vermeiden können.

https://zeitung.faz.net/faz/wirtschaft/2021-03-13/e2cb5c267389af788b7ae229e362673d/?GEPC=s10

Nicht, dass von vornherein klar war, dass es Betrug und Mitnahmeeffekte geben wird. Auch die Lebensverlängerung für Zombies sind ein Nebeneffekt. Dass nun auch Unternehmen profitieren, die bei sonst jeder Gelegenheit Steuervermeidung bis hin zur Hinterziehung betreiben, ist ein weiterer Treppenwitz.

Schon zu Beginn der Krise haben schlaue Köpfe darauf hingewiesen, dass die Auszahlung der Hilfen durch die Institution durch geführt werden soll, die als einzige in der Welt noch einsame Spitze ist: die Finanzverwaltung! Das hat schon mal über lange Jahre z.B. bei Investitionszuschuss sehr gut geklappt. Man hätte alle Informationen verfügbar gehabt und durch ein paar durchdachte Gestaltungen Steuerehrlichkeit gleich mit fördern können.

Den Weg ist man in den Häusern der beiden Herren nicht gegangen. Und wenn man das Bild auf sich wirken lässt, dann ahnt man warum. Hanlon`s Razor lässt grüßen.

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