Verschwörungstheorien, Corona und der „Great Reset“

Wer braucht beim Great Reset eine Verschwörungstheorie?

Das beste Argument für das Vorliegen einer weltweit verbreiteten Pandemie ist das Verhalten fast aller internationalen Akteure. Nicht nur in Europa, in den USA und Russland werden genauso Maßnahmen getroffen, wie in den asiatischen Ländern. Dort gelingt es aber deutlich besser, die Pandemie in den Griff zu kriegen. China hat das Virus nach offiziellen Angaben besiegt. Vietnam meldet nur zweistellige Zahlen. Währenddessen leidet in Europa z.B. Belgien extrem. Die Spitze wurde am 30. Oktober mit 23.921 Fällen bei 11 Mio. Einwohnern erreicht. Das ist in etwa die Größenordnung an Fällen, die auch die Bundesrepublik bei ca. 83 Mio. Einwohnern hat. Am 19. November waren dann noch 5.182 Fälle. Ein grandioser Erfolg der getroffenen Maßnahmen?

Belgien schloss fast alle Läden und verhängte eine nächtliche Ausgangssperre. Die Belgier dürfen seit dem 30.10. nur noch einen Besucher pro Woche empfangen, die Schulferien wurden bis zum 15.11. verlängert. Aber ganz offensichtlich haben die Belgier richtig reagiert, die sinkenden Zahlen geben Ihnen recht. Dann scheint es doch eine gute Idee zu sein, die Ideen und Maßnahmen zu kopieren, um der Seuche den Garaus zu machen?

Wie immer muss man genauer hinschauen. Tagesschau vom 23.10.2020: „Belgiens Problem ist das schlecht koordinierte Gesundheitswesen: Neun Gesundheitsminister in den belgischen Regionen, Provinzen und Gemeinden sorgen für ein Wirrwarr an Regeln beim Thema Maskenpflicht, Sperrstunden und Sozialkontakte. Ein Corona-Kommissar soll die Bestimmungen ab sofort koordinieren.“

Hinzu kommt: „Die Pandemie hat zudem den Graben zwischen Wallonen und Flamen vertieft. Zur Zeit ist die Wallonie im frankophonen Süden Belgiens von Covid-19 besonders betroffen. Viele Flamen aus dem Norden Belgiens geben den Wallonen Schuld an der Krise.“ Tatsächlich lässt sich an der Höhe Infektionszahlen quasi eine trennscharfe Grenze zwischen Flamen und der Wallonie ablesen. Absurd wird es, wenn man siech Luxemburg anschaut, die zwischen all den anderen Ländern mit noch höheren Zahlen aufwartet.

Unterschiedliche Probleme – unterschiedliche Lösungsansätze. So möchte man meinen. Wenn schon regional innerhalb eines kleinen Landes wie Belgien so massive Unterschiede bestehen, wie soll man dann ein so großes Flächenland wie die Bundesrepublik unter ein Coronaregime bringen? Zyniker mögen einwerfen, dass das genau der Grund ist, warum das Gesundheitssystem politisch überwiegend bei den Ländern angesiedelt ist.

Dass sich die Länder, die sonst furios auf jede Einflußnahme auf subsidiäre Rechte reagieren, ausgerechnet in der (nicht im Grundgesetz verankerten) Kanzlerinnen – Ministerpräsidentenrunde handzahm geben, erstaunt und ruft auch hier Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Eine ähnliche Gleichrichtung glaubt man im World Economic Forum zu sehen, dass in Person seines Organisators Klaus Schwab den „Great Reset“ propagiert.

Verkürzt gesagt bedeutet dass, dass die Welt nach der Corona-Pandemie nicht weniger als eine globale Neuordnung der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht. Was das WEF fordert klingt für viele Ohren gut und unterstützenswert. Globalen Ungerechtigkeiten beseitigen und die Welt nachhaltiger und grüner gestalten – wer könnte dagegen sein? Warum sollte allerdings ausgerechnet das Weltwirtschaftsforum als selbstdefinierter Club der Elite nun radikale soziale und ökologische Reformen fordern? Und warum wird ausgerechnet die Coronapandemie genutzt, um die „Große Transformnation“, die auch Kanzlerin Merkel im Januar in Davos ansprach, umzusetzen?

Wikipedia beschreibt eine Verschwörungstheorie: „Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck. Ein solcher illegitimer Zweck wird z.B. in der „New World Order“ gesehen. Im Prinzip gibt es Verschwörungstheorien, seit es Verschwörungen gibt, also im Prinzip seit Menschengedenken. Als besonders perfide haben sich Verschwörungstheorien gegen das Weltfinanzjudentum erwiesen, die ihren eigenen Beitrag zum Holocaust geleistet haben. Der Stalinismus hat Verschwörungstheorien zum Herrschaftsmittel gemacht; sie bildeten die Grundlage für zahlreiche Säuberungsaktionen. Sie können also durchaus ein Instrument der Regierung sein.

Sie können, und so werden sie im Moment (auch bei Wikipedia) dargestellt, Theorien sein, die die guten und nutzbringenden Maßnahmen der Regierungen mit den Mitteln der Fake News zu diskreditieren und ihnen eben die illegitimen Ziele unterstellen. Dazu bedarf es einer Verschwörung, die in aller Regel im Geheimen (oder in Geheimbünden wie den Illuminaten) von statten geht. Dort verabreden sich mindestens zwei, in der Regel aber mehr Menschen um ihre Ziele, die sie auf legalem Wege nicht durchsetzen können, eben im Rahmen einer Verschwörung umzusetzen. Manchmal kann das der Tod eines Despoten sein. Als Folge sagte Cäsar einst: Auch Du mein Sohn Brutus, weil sich sein eigener adoptierter Sohn gegen ihn verschworen hat. Als weiteres Beispiel seien die Akteure des 20. Juli angeführt, die sich bekanntlich gegen Hitler verschworen hatten. Als Drittes Beispiel sei der Templerorden genannt. Nach der Auflösung 1312 wurde der Orden in einem Aufsehen erregenden Prozess aufgelöst und bis heute gibt es Nachfolgeorganisationen, denen auch verschiedene Verschwörungen nachgesagt werden.

In der genannten Definition von Wikipedia werden die Ziele der Verschwörer als meist illegitim oder bezeichnet werden. Das sahen Brutus und die Männer von 20. Juli sicherlich anders. Und nachdem die Templer im wahrsten Sinne bis aufs Blut verfolgt wurden, mussten sie ihre tatsächlich verschworene Gemeinschaft im Untergrund fortsetzen. Auch sie würden ihre Ziele und Vorstellungen sicherlich nicht als illegitim bezeichnen wollen.

Als erstes lässt sich als Ergebnis festhalten, dass die Einordnung als illegitim oder illegal stark von der Seite abhängt, die die Bewertung vornimmt. Das zweite Merkmal des Begriffes Verschwörung ist die, bis zu einem gewissen Zweitpunkt verdeckte Operation, die erst mit der Umsetzung z.B. des Tyrannenmordes nach außen tritt.

In diesem Sinne könnte der Great Reset eine lang vorbereitete Verschwörung sein, die jetzt mit Corona zu Tage tritt. Aus mehreren Gründen ist diese These unhaltbar. Es mag einen Zirkel um Klaus Schwab geben, der so etwas schon länger plant. Aber der Zeitpunkt der „Aktion“ Tyrannenmord wäre im vorliegenden Fall schlecht gewählt. Dazu hätte man zunächst die Proteste der Menschen, die es ja in allen betroffenen Ländern gibt., abwarten müssen, bis alle Bevölkerungsschutzgesetze zur Limitierung der Widerstände verabschiedet wurden. Dazu muss man wissen, dass Dänemark und Frankreich fast gleichzeitig ähnliche Gesetze umgesetzt wurden.

Die Argumentation hinkt auch desweqen, weil immer von den Eliten die Rede ist. Die Eliten gibt es nicht. Sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene, aber vielleicht noch mehr auf persönlicher Ebene stehen die Beteiligten oft in Konkurrenz. Wer schon mal erlebt hat, mit welchem Ego Spitzenfunktionäre in jedem Bereich unterwegs sind, welche Eitelkeiten bedient und Eifersüchteleien berücksichtigt werden müssen, der weiß eine solche Verschwörung wird schwierig zu organisieren sein und noch schwieriger unter der Decke zu halten sein. Auch das gerne genutzte Argument, dass die wesentlichen 700 Fondsanlagegesellschaften globalen Einfluß auf die Aktiengesellschaften nehmen, mag zwar faktisch richtig sein, aber eine einheitliche Handlungsweise Richtung „Great Reset“ kann aber wegen divergierender Interessen nicht funktionieren. Dass in diesen Händen auch unkontrollierte Macht akkumuliert ist, soll nicht bestritten werden. Dass ein Soros oder ein Gates ihre wirtschaftliche Macht einsetzen, um individuelle Ziele einsetzen, ist nachvollziehbar. Beide halten sich für Menschenfreunde und ihre Ziele für legitim. Und wahrscheinlich können sie den einen oder anderen Superreichen noch einspannen. Aber spätestens der Dritte oder Vierte wird schon aus Ego eine eigene Initiative starten. Das soll keineswegs den Einfluß schmälern, der ausgeübt wird. Soros hat z.B. 2 Mio. € an den Spiegel gespendet und das war aus Sicht des unvoreigenommenen Betrachters eine gute Investition, so wie sich der Spiegel in den letzten Jahren entwickelt hat.

Wenn der „Great Reset“ also keine Verschwörung ist, was ist es dann? In der Wirtschaftswissenschaft gibt es innerhalb der Wettbewerbstheorie „Das gleichgerichtete Verhalten mit und ohne Absprache“ (Peter Fröhlich, 1974). Als zweite Grundform des Parallelverhaltens wird postuliert, dass jeder Anbieter das Bewusstsein hat, dass gleichgerichtetes Verhalten die Position aller Anbieter auf einem Markt stärkt, ohne dass es zu einer formalen Absprache (Verschwörung) kommen muss.

Diesen Gedankengang könnte man auf psychologischer, wirtschaftlicher, politischer oder sozialer Ebene weiter spinnen und würde in jedem Bereich auf fruchtbare oder auch furchtbare Gedanken kommen.

Wenn wir schon bei Furcht sind, ich fürchte die Sache liegt wesentlich einfacher. Die Parameter heißen Angst und Inkompetenz bei gleichzeitiger Konversion bekannter politischer und wirtschaftlicher Strategien.

Die Ausgangslage 2020 war, dass sich eine (Wirtschafts-) Krise globalen und historischem Ausmaßes angekündigt hat. Diese Krise war auf allen Ebenen der Gesellschaft bereits im Anzug, weil die Wohlstandsverwahrlosung eben auch Degeneration wie Insta Influencer hervorgebracht hat. Die Krise wurde befeuert durch Fehlentscheidungen auf allen Ebenen, die, das muss man auch deutlich sagen, nicht im luftleeren Raum getroffen worden sind, sondern in verschiedenen Abhängigkeiten von einander stehen. Mit dem Finger auf Einzelpersonen zu zeigen, ist falsch, ohne aber sie Individualverantwortung innerhalb des ganzen Gefüges abzulehnen.

Angst und Inkompetenz. Jeder Politiker, jeder verantwortliche Manager wusste, dass die Krise vor der Tür steht. Und es gab nichts mehr, mit dem sie die Krise legal zudecken konnten. Eine weitere Expansion der Geldpolitik war nicht mehr möglich, zu deutlich hatte z.B. das BVerfG letztlich die Verletzung der no bailout Klausel verurteilt. Eine solche Klatsche mochte sich die Regierung, trotz der nachgeholten, durch das BVerfg notwendigen Kriterien, nicht noch einmal holen. Einer weiteren Staatsverschuldung stand die Schuldenbremse im Weg. Die Frage nach der Einkassierung der diversen verteilten Wahlgeschenke stellte sich natürlich nicht, obwohl sie deutlich als Zeichen an der Wand zu erkennen waren. Wie gut, das man den Kampf gegen rechts hatte. BLM hat dieses Strohfeuer noch einmal ordentlich leuchten lassen. Dass in Berlin am 18.11. genau die Fixierungsmaßnahmen zur Anwendung kamen, die wohl auch (neben dem Phentanylgehalt seines Blutes) ursächlich für den Tod George Floyds verantwortlich war, ohne dass die Gutmenschen protestierten, geschenkt.

Viel wichtiger ist: schauen wir auf die Entwicklung. Eine epidemische Lage nationaler Tragweite ist gekennzeichnet durch Übertragbarkeit (R-Faktor), Gefährlichkeit (Sterblichkeit) und Auslastung des Gesundheitssystems (gemessen in Auslastung der Intensivbetten). Betrachten wir die Berichterstattung in den Medien kommen uns die Begriffe alle seltsam bekannt vor, sind sie doch jeder für sich einzeln durch die Medien getrieben worden. Wer erinnert sich nicht, dass die R-Zahl unter 1 fallen müsse – und alles ist gut. Wie oft haben wir gehört: „Flatten the curve“. Und das die „Alten in Schweden geopfert wurden“ konnte man häufig in entsprechenden Artikeln lesen. Das RKI berichtet genau diese drei Faktoren in sturer Einhaltung einer jahrelang geübten Praxis. Zu recht. Wenn alle drei Faktoren zusammentreffen, dann ist es über das normale Maß an Lebensrisiko hinaus gefährlich. Nur das haben wir nicht. Und auch die meisten anderen Länder nicht.

Kommen wir zu dem Thema Inkompetenz. Es wäre ein leichtes Intensivkapazitäten aufzubauen bzw. zu erhalten. Man müsste nur aufhören auch in einer Pandemie Krankenhäuser zu schließen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Auch in einer epidemischen Lage nationaler Tragweite werden Krankenhäuser geschlossen. Es handelt sich in der Regel um ländliche Krankenhäuser, die um die 5 Mio. € Verlust pro Jahr machen. Im Vergleich dazu kosten die wöchentlichen Tests ca. 85 Mio. € / Woche !!!. Und jetzt fragen wir uns, wo wäre das Geld wohl besser angelegt gewesen? Die Frage sollte dringend an Lauterbach und Spahn gerichtet werden, wenn es denn tatsächlich um Gesundheit ginge.

Daher werfen wir gemeinsam einen Blick auf den PCR Test. Die wesentlichen Kritikpunkte „nicht zur Diagnostik geeignet“, „falsch positiv“, „fehlende Standardisierung“, „mangelnde Prozesssicherheit bei Probenentnahme und -verarbeitung“ sowie „Themen der Datenübermittlung“ sind hinreichend in anderen Publikationen behandelt worden und würden jeder einzeln den PCR Test als Kennzahl zur politischen Steuerung disqualifizieren.

Er hat aber zwei Vorteile, wenn man über Medien Erfolg oder Misserfolg steuern möchte. Es ist eine einfache Kennzahl, die nur in absoluten Zahlen verbreitet wird und damit aus jedem Kontext herausgerissen wird. 20.000 Neuinfektionen: das hört sich gefährlich an. Dass davon 95% symptomlos sind, geschenkt. Aber mit der Zahl kann man Schlagzeilen (der Focus ist da ganz weit vorn) und Politik machen. Und  das Beste: man kann, wenn das Publikum die Zahl erstmal geschluckt hat, durch die Veränderung der Teststrategie den Erfolg der eigenen Politik verkaufen. Wurden im zunächst ca. 300.000 Menschen getestet, sind es jetzt bereits bis zu 1,5 Mio. Dass mehr positiv getestete erscheinen liegt schon allein in der Spezifität und Sensitivität der Testes begründet.

Unter ferner liefen wurde berichtet, dass man plant, Menschen ohne Symptome nicht mehr zu testen. Und nach der Einführung des Lockdowns werden sofort die Zahlen sinken. Angela sein Dank.

Dank der Inkompetenz werden also nicht die sinnvollen, langfristigen, nachhaltigen und tatsächlich hilfreichen Maßnahmen getroffen, sondern kurzfristige, teure, ineffektive und Partikularinteressen dienende. Die Schließung der Gaststätten steht für diese These als pars pro toto. Es bringt absolut nichts, ist kontraproduktiv, aber zeigt Handlungswillen und Gestaltungsmacht. Anscheinend. Denn diese beruht auf der Angst.

Zunächst ist da die Angst der Verantwortungsträger (der „Eliten“), als Versager da zu stehen. Sie haben die Krise nicht verhindert, sondern z.T. aus den gerade beschriebenen Gründen (maßgeblich Inkompetenz) auch noch befeuert. Sie haben sich und uns in die Hose gemacht, als es fürchterlich kalt war. Für kurze Zeit war alles besser, und jetzt wird es nachhaltig schlechter.

Um aber zu glauben, dass es nach dem Urinieren alles besser bleibt, muss dem Volk Angst gemacht werden. Und dazu dient der PCR Test mit allen seinen Möglichkeiten zur Manipulation der Allgemeinheit. Besser und einfacher lassen sich Verschärfungen oder Erfolge im Kampf gegen die Epidemie gar nicht verkaufen oder je nach Großwetterlage manipulieren.

Die Ausgangsthese dieses Artikels geht davon aus, dass für gleichgerichtetes Verhalten gar keine Absprache notwendig ist. Man kann auch das alte politische Bonmot nutzen, dass da heißt: lasse nie eine Krise ungenutzt. Im Prinzip gibt es politischen, sozialen und wirtschaftlichen Führern Möglichkeiten, eigene Inkompetenz hinter Covid19 zu verstecken.

Der größte Profiteur dürfte wohl China sein. Militärischer Expansionsdrang, globale wirtschaftliche Vorherrschaft bei gleichzeitiger innenpolitischem Machtausbau sind klare Vorteile. Hongkong? Taiwan? Fallen aus dem Betrachtungshorizont.,

In den USA beherrschten die Wahlen die politischen Kolumnen. Die bereits oben beschriebenen Kompetenzen in der Gesundheit liegen auch in den USA bei den Staaten. Trotzdem wurden alle Versäumnisse Trump (der sich auch noch ungeschickt genug verhielt) zugerechnet. Auch hier ist eine Interessenlage sichtbar.

Vor Corona wurde Präsident Macon von den Gelbwesten unter Druck gesetzt. Corona bot eine wunderbare Gelegenheit, sich dieses Problems zu entledigen.

In Italien löste sich mal wieder eine Regierungskrise mit einer Regierungskrise ab. Salvini musste unbedingt verhindert werden. Nachdem einige Regionalwahlen in die falsche Richtung gingen, bot Corona ideale Bedingungen, um nicht nur Versäumnisse in der eigenen Industrie-, Struktur- und Umweltpolitik und Gesundheitspolitik zu verdecken, sondern gleichzeitig noch den drohenden Staatsbankrott durch EU Hilfen abzuwenden.

Die Liste ließe sich für jedes Land auf der Welt fortsetzen.

Dass die einfachen Menschen wieder mal in jeder Hinsicht leiden werden, ist egal. Dafür profitieren wieder einzelne.

Ernst and Young hat jetzt wieder eine Auftrag zum Kauf von Schutzausrüstungen erhalten. Amazon und ebay explodieren. BionTech und Pfizer verdienen sich nicht nur dumm, sondern auch dämlich.

Und wissen Sie was? Ich gehöre als Insolvenzspezialist dazu. Ich werde im nächsten Jahr reiche „Beute“ machen. Bis zu meinem Rentenalter muss ich mich nicht mehr um mein Auskommen zu sorgen. Ich könnte mich über die Entwicklung als „Kriegsgewinnler“ freuen.

Dafür haben Inkompetenz und Angst gesorgt.

Aber als Unternehmer denke ich in Generationen. Und die Generation meiner Kinder ist nicht zu beneiden. Ich hoffe Sie werden Inkompetenz und Angst überwinden. Ob sie in Schule und Uni das nötige Rüstzeug dazu erhalten ist ein anderes Thema.

Zwei Szenarien spielen sich in meinem Kopf ab. Die Entfaltung der wirtschaftlichen Krise wird zur Beseitigung der Wohlstandsverwahrlosung führen. Dann wird sich die Menschheit 10 Jahre schütteln und vielleicht ernsthafte Themen wie die Bevölkerungsexplosion in Angriff nehmen. Oder aber die gegenwärtige Krise wird genutzt, um unter dem Vorwand der Klimakrise Diktaturen einzuführen.

Das Fazit ist denkbar bitter. Das erste Szenario muss mit Urgewalt eintreten, um Szenario zwei zu verhindern.

Aber wie gesagt: die Entscheidungskriterien sind Inkompetenz und Angst.

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